Die Ausbildung zum Tierheilpraktiker & Kosten

Zuletzt aktualisiert: September, 2019

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Seit länger Zeit ist die Naturheilkunde als Alternative zur klassischen Medizin bei menschlichen Krankheiten sehr beliebt. In jüngster Zeit entdecken immer mehr Tierliebhaber, dass auch bei Haus- und Nutztieren die Schulmedizin nicht immer die beste Behandlungsmethode ist. Oft werden mit Akupunktur, Homöopathie und Bachblütentherapie die besseren Behandlungserfolge erzielt. Tierheilpraktiker, die dieser Behandlungen anbieten, erfreuen sich großer Beliebtheit.

Das bedeutet auch: Wer jetzt mit einer Ausbildung zum Tierheilpraktiker beginnt, hat dabei sehr gute Zukunftsperspektiven. Denn mit der wachsenden Zahl von Single-Haushalten wird auch die Zahl der Haustiere zunehmen. Die meisten Tierbesitzer lassen sich das Wohl ihres tierischen Mitbewohner dabei einiges kosten. Das sind rosige Aussichten, für alle, die beruflich mit Tieren zu tun haben wollen.

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Welche Voraussetzungen muss ich erfüllen?

Wer mit Tieren arbeiten möchte, denkt oft daran, den Beruf des Tierarztes zu ergreifen. Doch nicht selten ist das unmöglich, weil die schulischen Voraussetzungen für ein Studium der Tiermedizin fehlen.

Wer Tierheilpraktiker werden möchte, braucht hingegen kein Studium und muss dementsprechend keine Hochschulreife nachweisen. Rein rechtlich gesehen kann sogar komplett auf eine besondere Ausbildung verzichtet werden, denn die Berufsbezeichnung Tierheilpraktiker ist nicht geschützt. Jeder darf sich so nennen – unabhängig davon, ob er Ahnung von Tieren und ihren Krankheiten hat oder nicht.

Auf die richtige Schule kommt es an!

Um als Tierheilpraktiker jedoch erfolgreich zu sein und den Tier zu helfen, ist eine gute Ausbildung unverzichtbar. Die Schüler sollten bei der Wahl der Schule unbedingt auf die hohe Qualität und den guten Ruf achten. Denn viele Kunden achten bei der Wahl des Tierpraktiker sehr genau darauf, wo Fachkenntnis und Handwerk erworben wurden (meiner Meinung ist eine sehr gute Schule das BTB Bildungswerk www.btb.info/tierheilpraktiker).

Um an einer guten Schule seine Ausbildung zu absolvieren, werden als harte Faktoren in der Regel mindestens ein Realschulabschluss und ein Mindestalter von 21 Jahren vorausgesetzt. Es versteht sich von selbst, dass der Spaß am Umgang mit Tieren und ein großes Einfühlungsvermögen als weiche Faktoren vorhanden sein sollten, um als Tierheilpraktiker arbeiten zu können.

Ist die Ausbildung zum Tierheilpraktiker anerkannt?

Nein. Der Beruf des Tierheilpraktikers ist staatlich nicht anerkannt. Deshalb unterscheiden sich die Inhalte der verschiedenen Kurse ebenso wie deren Abschlussprüfungen. Diese sind nicht staatlich kontrolliert und werden auch nicht von einem Amtsarzt durchgeführt.

Allerdings gibt es viele Haustierbesitzer, die das nicht stört. Solange sie die Möglichkeit haben, zu überprüfen, wo du deine Ausbildung gemacht hast und welches Ansehen das entsprechende Institut hat, werden sie dir ihre Tiere anvertrauen. An Kundschaft wird es dir als Tierheilpraktiker also eher nicht mangeln.

Gibt es eine Ausbildung bei der IHK?

Ja, gibt es. Allerdings ist auch diese Ausbildung keine staatlich anerkannte. Der Lehrgang wird mit einer Prüfung und einem Zertifikat abgeschlossen. Diese Prüfung ist weder staatlich noch amtsärztlich. Sie wird von der IHK nach den Empfehlungen des Berufsverbands Freier Tierheilpraktiker erstellt.

Beachte auch, dass die IHK die Ausbildung zum Tierheilpraktiker nicht überall anbietet und die Inhalte sich deshalb geringfügig unterscheiden können. Ein IHK Zertifikat ist nicht zwingend besser, als ein anderes Zertifikat. Es gibt auch Schulen ohne Kooperation mit der IHK, deren Zertifikate einen guten Ruf haben (mehr zu diesem Thema findet du unter: www.tierheilpraktikerausbildung.org/tierheilpraktiker-ausbildung-ihk).

Was ist der Unterschied zwischen einem Tierheilpraktiker und einem Tierphysiotherapeuten?

Der Tierphysiotherapeut ist eher auf die Physiologie, das Skelett und den Bewegungsapparat spezialisiert. In der Regel werden tierische Patienten von anderen Stellen, zum Beispiel auch von Tierheilpraktikern, an den Tierphysiotherapeuten überwiesen.

Der Tierheilpraktiker ist wie ein normaler Heilpraktiker für Menschen; nur ist er eben auf Tiere spezialisiert. Er hat, wie der Tierphysiotherapeut auch, Grundkenntnisse im Bereich der Physiologie, aber nicht ausschließlich. Er führt Behandlungen mit Methoden wie Akupunktur und Homöopathie durch und arbeitet somit mit dem gesamten Organismus.

Tierheilpraktiker und Tierphysiotherapeuten können sich im Alltag sehr gut ergänzen und arbeiten oft zusammen. Auch die Ausbildung überschneidet sich in einigen Bereichen, sodass manche Tierheilpraktiker einige Methoden aus der Tierphysiotherapie nutzen können (z.B am BTB Bildungswerk).

Anerkannte Anbieter für die Tierheilpraktiker Ausbildung 2019

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Achtung! Da es auf dem Markt der Tierheilpraktiker Ausbildung zahlreiche schwarze Schafe gibt, solltet ihr euch an die von mit vorstellten Schulen halten. Alle Schulen sind nicht erst seit gestern auf dem Markt und bieten die Ausbildung seit Jahren erfolgreich an. Tipp: Werft unbedingt einen Blick in die kostenlosen Studienbroschüren auf den Webseiten der Schulen und vergleich die Kosten und unterschiedlichen Schwerpunkte miteinander.

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Die Inhalte der Tierheilpraktiker Ausbildung

Da es keine geregelte Prüfungsverfahren für den Abschluss als Tierheilpraktiker gibt, können die einzelnen Schulen eigene, oftmals sehr unterschiedliche Lehrpläne aufstellen. Im Wesentlichen stehen allerdings folgende Themen im Zentrum:

An erster Stelle wird ein umfangreiches Wissen über die Tiermedizin vermittelt. Sehr oft stehen dabei die verbreiteten Haustiere Hund, Katze, Kaninchen und Kanarienvogel im Zentrum, weil diese Tierarten im späteren Berufsleben die größte Patientengruppe stellen wird.

Des Weiteren nimmt die Frage der Naturheilkunde mit möglichen Anwendungsmöglichkeiten bei Hund, Katze und Co. eine große Rolle ein. Akupunktur und Homöopathie sind Behandlungsformen, die bei Tieren verstärkt eingesetzt werden. Um auch im Notfall schnell und sicher handeln zu können, beinhaltet die Ausbildung zum Tierheilpraktiker die Vermittlung von Erste-Hilfe-Maßnahmen, die das Leid der Tiere schnell mindern können, wenn sie sich verletzt oder vergiftet haben.

Tierhaltungsberatung ist ein wesentlicher Bestandteil geworden

In der Praxis zeigt sich, dass der Rat eines guten Tierheilpraktiker nicht nur dann gefragt ist, wenn es um akute Krankheitsfälle geht. Oft fragen Menschen nach Rat, die mit der Haltung eines Tieres nicht zurechtkommen und Unterstützung brauchen. Aus diesem Grund haben viele Bildungseinrichtungen auch das Thema Tierhaltungsberatung in den Lehrplan aufgenommen.

Bei den bisher genannten Unterrichtsinhalten stand ganz das Tier im Mittelpunkt. Doch Kenntnisse in Medizin, Naturheilkunde und Tierhaltung reichen nicht für ein erfolgreiches Leben als Tierheilpraktiker aus. Es bedarf grundlegender Kenntnisse darüber, wie eine Praxis erfolgreich geführt werden kann. Gesetzeskunde, Buchhaltung und Kundenakquise sind daher häufig weiterer Bestandteil der Ausbildung.

Wer bestimmte Schwerpunkte innerhalb des Lehrplanes setzen möchte, sollte sich beim Bildungsinstitut gründlich über die genaue Ausgestaltung des Lehrplanes und die Möglichkeiten zur Differenzierung informieren.

Was kostet die Ausbildung zum Tierheilpraktiker?

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Der einfachste Weg, um Tierheilpraktiker zu werden, ist das Fernstudium. Die Unterrichtsmaterialien werden den Schüler in Unterrichtsheften oder digital zur Verfügung gestellt. Die Schüler können lernen, wann und wo sie wollen. Eine Präsenzpflicht besteht in der Regel nur für einige wenige praktische Unterrichtseinheiten. Dadurch ist es möglich, sich berufsbegleitend zum Tierpraktiker fortzubilden.

So können sich beispielsweise Tierarzthelferinnen und Tierarzthelfer sowie Fachverkäufer in Tiergeschäften weiter qualifizieren und damit den Grundstock für einen neuen Lebensabschnitt legen. Die Kosten für diese Kurse liegen in der Regel zwischen 1500 € und 3000 €. Oft ist es möglich, diese Gebühren für den Unterricht in monatlichen Raten von 75 € bis 150 € zu zahlen.

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Wichtig! Nie mehr als 5.000€ für die Ausbildung zahlen

Leider gibt es wie oben bereits erwähnt auf dem Markt der Tierheilpraktiker Ausbildung immer mal wieder schwarze Schafe. Daher solltest du besonders bei den Kosten aufpassen und nie mehr als 5.000 € für deine Ausbildung bezahlen. Außerdem solltest du der Schule deiner Wahl zu Beginn die folgenden Fragen stellen, bevor du dich für oder gegen die Ausbildung entscheidest.

  • Was ist in den monatlichen Kosten enthalten?
  • Muss ich für die Prüfungen extra zahlen?
  • Kann ich die Ausbildung kostenlos testen (das geht z.B an der SGD Darmstadt)?
  • Kann ich die Ausbildung kostenlos verlängern?
  • Muss ich für Lehrmaterialien extra zahlen?

Berufsfelder und Gehalt eines Tierheilpraktikers

Tierheilpraktiker können in vielen Bereichen arbeiten. Zahlreiche Tierarztpraxen stellen Tierheilpraktiker an, um den Kunden und Patienten neue Formen der Behandlung anbieten zu können. Aber auch Tierkliniken machen immer häufiger vom Einsatz gut ausgebildete Tierheilpraktiker Gebrauch.

Je nach Tätigkeit liegt das Einstiegsgehalt bei 1500 € -2.500 € im Monat. Mit wachsender Berufserfahrung darf eine leichte Steigerung erwartet werden. Der Durchschnittsverdienst liegt bei knapp 3.000 €.

Tierheilpraktiker sind in der Regel selbstständig

Doch trotz wachsender Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt ist die eine feste Anstellung als Tierheilpraktiker eher die Ausnahme. Die meisten Tierheilpraktiker arbeiten selbstständig in eigenen Praxen. Das Schöne daran: Sie sind nur sich selbst, den Kunden und den Patienten verpflichtet.

Wenn die Praxis gut läuft, bleiben bis zu 4000 € am Ende des Monats nach Abzug aller Kosten als Gehalt. Doch Achtung: Die erste Jahre einer Selbstständigkeit können sehr nervenaufreibend und arbeitsintensiv werden. Denn bevor die hohen Einnahmen erzielt werden, muss zunächst eine mehr oder weniger lange Durststrecke überwunden werden.

Mehr zur Tierheilpraktiker Ausbildung findest du auch unter: www.tierheilpraktikerausbildung.org

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