Finanzierungsmöglichkeiten für die Heilpraktiker Ausbildung

Zuletzt aktualisiert: August, 2019

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Die Ausbildung zum Heilpraktiker kostet Geld. Rund 2000 bis 3000 € kostet z.B das Heilpraktiker Fernstudium. Eine Ausbildung an einer Heilpraktikerschule mit Präsenzpflicht in Voll- oder Teilzeit kostet ungefähr 5000 bis 11000 €. Aber für viele Menschen (mich eingeschlossen) übersteigen diese Summen das Ersparte, das für die Heilpraktiker Ausbildung zur Verfügung steht.

Doch weil kein Geld da ist, muss niemand auf die Ausbildung zum Heilpraktiker verzichten. Es gibt viele Möglichkeiten der Förderung. Mehr noch! Es gibt einen Weg die Heilpraktiker Ausbildung komplett kostenlos zu bekommen!

5. Wege die Kosten für die Ausbildung zu reduzieren

1. Viele Heilpraktikerschulen gewähren Rabatte

Um die Kosten für die Ausbildung so gering wie möglich zu halten, ist es ratsam, zunächst bei der Heilpraktikerschule nachzufragen, ob Rabatte gewährt werden. Wer bereits einmal einen Lehrgang bei der Schule besucht hat, kann oft mit einem Preisnachlass bei der Belegung weiter Kurse rechnen. Wer früh bucht, bekommt häufig einen Frühbucher-Rabatt, wie man ihn von Ferienreisen kennt.

Tipp: Wer die Kosten für die Ausbildung direkt am Anfang auf einen Schlag begleicht. deer kann mit einem Preisnachlass von bis zu 10% rechnen! Diese Option solltet ihr aber nur bei Schulen machen, wo ihr euch 1000% sicher sein könnt, dass es sich um eine seriöse Schule handelt (z.B die SGD oder das BTB Bildungswerk)

Florian Mayer

Eine Übersicht an Instituten, die ich dir für die Ausbildung zum Heilpraktiker empfehlen kann, findest du unter: www.ausbildungheilpraktiker.info/heilpraktikerschule

Florian Mayer(Gründer, ausbildungheilpraktiker.info)

2. Bildungsgutscheine finanzieren Weiterbildung

Wer arbeitslos ist oder von Arbeitslosigkeit bedroht ist, kann sich an die Arbeitsagentur wenden und sich die Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen mit sogenannten Bildungsgutscheinen fördern lassen. Wenn man den zuständigen Sachbearbeiter davon überzeugen kann, dass die Ausbildung zum Heilpraktiker die Chancen auf einen Arbeitsplatz erhöht, ist die Arbeitsagentur in der Regel bereit, die Kosten für die Ausbildung zu 100% zu übernehmen.

Schulen deren Angebote zum Großteil nach AZAV zertifiziert sind und damit zur Annahme von Bildungsgutscheinen berechtig sind, befinden sich in der Tabelle:

Wichtig! Werft einen Blick in die Studienbroschüren auf den Webseiten der Schulen und vergleicht die Kosten und unterschiedlichen Vertiefungsmöglichkeiten miteinander!

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3. Weiterbildungsförderung für ältere und gering qualifizierte Arbeitnehmer

WeGebAU – hinter dieser Abkürzung verbringt sich die sperrige Bezeichnung »Weiterbildung Geringqualifizierter und beschäftigter älterer Arbeitnehmer in Unternehmen«. Das klingt kompliziert, doch dahinter steht ein sehr sinnvolles Programm. Geringqualifizierte Arbeitnehmer, die älter als 45 Jahre sind, können die Förderung von bis zu 75 Prozent der Ausbildungskosten nutzen, um für die letzten Jahre im Arbeitsleben eine höhere Qualifikation zu erhalten.  Über den Antrag entscheidet die Arbeitsagentur.

4. Bildungskredite für die Heilpraktiker Ausbildung

Wer keine direkte Förderung erhält, kann einen Bildungskredit beantragen. Im Prinzip ähnelt der Bildungskredit dem aus dem Studentenleben bekannten BAföG. Der staatliche Bildungskredit beträgt monatlich 100 bis 300 € und muss nach der Ausbildung zurückgezahlt werden.

Die Konditionen sind dabei sehr günstig, sodass eine Überschuldung nicht zu befürchten ist.

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5. Weiterbildungssparen

Arbeitnehmer werden vom Staat mit der Sparzulage gefördert, wenn sie Geld zur Seite legen. Oft wird das Geld für den Erwerb von Wohneigentum verwendet. Es ist jedoch auch zulässig, das mit staatlicher Hilfe gesparte Geld für Weiterbildungsmaßnahmen zu verwenden. Mehr zu diesem Thema findest du unter: www.bildungspraemie.info/de/der-spargutschein.php

Weitere Finanzierungsmöglichkeiten

Neben den bereits genannten Programmen gibt es weitere Förderungsmöglichkeiten, die im Einzelfall interessant sein können. Gute Schüler und Azubis mit exzellenten Leistungen können für die Aus- und Weiterbildung eine Begabtenförderung beantragen. Das ist besonders dann interessant, wenn du dich in jungen Jahren zum Heilpraktiker ausbilden lassen möchtest.

Behinderte Menschen und Menschen, die nach langer Krankheit wieder ins Berufsleben einsteigen wollen, können einen »Antrag auf Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben« bei der Arbeitsagentur stellen. Wenn die angestrebte Ausbildung zum Heilpraktiker den Wiedereinstieg in Job und Beruf ermöglicht, wird der Antrag in der Regel positiv beschieden.

Auch hier gilt: Nutzt die Weiterbildungsmöglichkeiten der Agentur für Arbeit. Der Topf muss jedes Jahr geleert werden und viel zu wenige trauen sich, die Weiterbildung in Anspruch zu nehmen!

Neben Staat und Arbeitsagentur fördern auch die einzelnen Bundesländer unterschiedliche Weiterbildungsmaßnahmen. Es lohnt sich, nachzufragen. So stellt das Bundesland Hessen den sogenannten Qualifizierungsscheck aus, Brandenburg und Nordrhein-Westfalen haben eigene Bildungsschecks aufgelegt. Rheinland-Pfalz unterstützt seine Bürger mit dem Quali-Scheck. Ähnliche Förderungen gibt es auch in anderen Bundesländern.

Quelle:
https://www.weiterbildungsberatung.nrw/foerderung/bildungsscheck
https://www.bildungspraemie.info/de/hessen.php
https://www.landsiedel-seminare.de/nlp/bildungsscheck-rheinland-pfalz.html

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