Warnung! Ist die Heilpraktiker-Ausbildung staatlich anerkannt?

Zuletzt aktualisiert: August, 2019

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Immer mehr Menschen in Deutschland wollen Heilpraktiker werden. Und das nicht ohne Grund. Denn gleichzeitig fragen auch immer mehr Menschen heilpraktische Leistungen nach, sodass die berufliche Perspektive eines gut ausgebildeten Heilpraktikers, idealerweise mit Spezialisierung, sehr gut stehen. Allerdings gehört der Heilpraktiker nicht zu den klassischen Ausbildungsberufen.

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Eine staatlich anerkannte „Heilpraktiker-Ausbildung“ gibt es nicht

Wenn du dich für den Beruf des Heilpraktikers interessierst und du dich nach einer entsprechenden Ausbildung umschaust, wird dir schnell die untypische Ausbildungssituation in diesem Beruf auffallen. Es gibt viele Schulen und Anbieter, die eine Ausbildung zum Heilpraktiker ( meine Favoriten findest du hier: www.ausbildungheilpraktiker.info/heilpraktikerschule) anbieten – dabei handelt es sich allerdings nicht um eine typische Berufsausbildung.

Vielmehr gibt es keine staatlichen Regelungen für die Ausbildung zum Heilpraktiker. Hier zählt einzig und allein die Heilpraktikerprüfung vor dem Gesundheitsamt.

Das bedeutet, Du kannst dich auf die Prüfung vorbereiten, wie du es für angemessen hälst. So wäre es auch möglich, dass du dir die erforderlichen Kenntnisse rein im Selbststudium ohne fremde Hilfe beibringst.

Sinnvoller ist es aber, wenn du dir eine gute und seriöse Heilpraktikerschule aussuchst, die dich auf die Heilpraktikerprüfung vorbereitet.  Hier gibt es mehrere Varianten, wie eine solche Ausbildung aufgebaut sein kann. Es gibt Heilpraktikerschulen mit Präsenzunterricht in Vollzeit oder Teilzeit oder auch Fernschulen, an denen Du ein Fernstudium zum Heilpraktiker absolvieren kannst.

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Die Überprüfung durch das Gesundheitsamt ist staatlich anerkannt

Eine staatlich anerkannte Ausbildung zum Heilpraktiker gibt es somit nicht. Das bedeutet jedoch nicht, dass jeder einfach den Beruf des Heilpraktikers ausüben darf. Davor steht die Heilpraktikerprüfung am örtlichen Gesundheitsamt. Jeder angehende Heilpraktiker muss am zuständigen Gesundheitsamt eine schriftliche und mündliche Prüfung zum Heilpraktiker erfolgreich absolvieren.

Diese Prüfung ist staatlich reguliert und soll ausreichende Kenntnisse der Teilnehmer überprüfen und sicherstellen, dass diese kein gesundheitliches Risiko für die Bevölkerung darstellen.

Für die Prüfung gelten dann auch bestimmte Voraussetzungen, die du erfüllen musst. So wird nur zur Prüfung zugelassen, wer mindestens 25 Jahre alt ist. Weiterhin muss mindestens ein Hauptschulabschluss vorliegen. Ein einwandfreies polizeiliches Führungszeugnis und ein ärztliches Gesundheitszeugnis müssen ebenfalls vorliegen. Die Prüfung findet zweimal im Jahr statt, sprich du solltest dich rechtzeitig anmelden, damit du keine Zeit verlierst.

1. Fazit: Ausbildung ist nicht staatlich anerkannt, Abschluss ja!

Somit liegt beim Beruf des Heilpraktikers die Besonderheit vor, dass es keine staatlich anerkannte Ausbildung wie in klassischen Berufsbildern gibt, der erworbene Abschluss durch die Heilpraktikerprüfung aber sehr wohl staatlich anerkannt ist.

2. Fazit: Achtung schwarze Schafe

Wichtig: Da praktisch jeder in Deutschland eine Ausbildung zum Heilpraktiker anbieten kann der will, gibt es immer wieder schwarze Schafe, die nur hinter eurem Geld her sind und die Ausbildung zu überteuerten Preisen anbieten. Daher kann ich euch nur empfehlen, euch an die Anbieter zu in meinem Testvergleich zu halten: www.ausbildungheilpraktiker.info/heilpraktikerschule.

Werft in Ruhe einen Blick in die Studienbroschüren auf den Webseiten der Schulen und vergleicht besonders die anfallenden Kosten und unterschiedlichen Vertiefungsmöglichkeiten miteinander!

Florian Mayer

Eine Übersicht an Instituten, die ich dir für die Ausbildung zum Heilpraktiker empfehlen kann, findest du unter: www.ausbildungheilpraktiker.info/heilpraktikerschule

Florian Mayer(Gründer, ausbildungheilpraktiker.info)

Tipp: Die Heilpraktiker-Ausbildung an der SGD

Vor allem für Berufstätige ist ein Heilpraktiker Fernstudium zur Vorbereitung auf die Heilpraktikerprüfung die ideale Lösung. So kann zeitlich und örtlich flexibel der notwendige Lehrstoff erarbeitet werden und mithilfe der Fernschule und dem modernen Online-Campus erfährt man wichtige Unterstützung dabei.

Eine solche Möglichkeit haben Sie zum Beispiel an der SGD. Hier werden Sie gezielt auf die Heilpraktikerprüfung nach den geltenden Leitlinien vorbereitet. Konzipiert ist die Fernausbildung auf 20 Monate, Sie können aber auch bei entsprechenden zeitlichen Kapazitäten auch schneller abschließen oder kostenlos um bis zu zwölf Monate verlängern.

Zur Ausbildung gehören auch Praxisseminare sowie die Vermittlung von Kenntnissen zur Selbstständigkeit. Um sich selbst ein Bild von der Ausbildung zu machen, können Sie den Fernkurs vier Wochen lang kostenlos testen.

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