Vom Schreibtisch zur eigenen Heilpraktiker-Praxis

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Stefanie Peters, Heilpraktikerin

Mein großer Traum in der Schulzeit war es, Ärztin zu werden. Ich wollte immer gern Menschen helfen und nach dem Abitur wollte ich ursprünglich ein Medizinstudium in Angriff nehmen. Doch während meines Freiwilligen Sozialen Jahrs in Nicaragua bin ich dann unerwartet schwanger geworden. Ich tauschte das Glück meines Töchterchens mit dem Traum. Mit viel Organisation konnte ich meine Ausbildung zur Bürokauffrau absolvieren, danach war Halbtagsjob angesagt.

Die Tochter wurde älter, Kind Nummer zwei kam, mein Traum, in den medizinischen Bereich zu gehen, blieb aber über die Jahre erhalten. So suchte ich mir als eine Alternative eine Ausbildung zur Heilpraktikerin und organisierte mich und meine Familie neu. Heute arbeite ich in meiner eigenen Praxis und kann gleichzeitig für meine Patienten und meine Familie da sein. Glücklicher kann ich nicht sein.

Das Studium der Medizin musste ein Traum bleiben

Der Gedanke, Medizin zu studieren, haftete sich schon früh in meiner Jugend an mich und ließ mich auch nie wirklich los. Das war auch mein Ansporn, ein möglichst gutes Abi hinzulegen, um mich überhaupt in ein Medizin-Studiengang einschreiben zu können. Ganz ohne Wartesemester wäre es nach dem Abi aber nicht gegangen, so habe ich mir eine Stelle für ein Freiwilliges Soziales Jahr gesucht – und auch eine tolle Tätigkeit gefunden. Hier konnte ich Menschen auf andere Weise helfen, was mir natürlich auch eine Freude war.

In der Zeit lernte ich meinen heutigen Mann kennen und ich wurde ziemlich schnell schwanger. Das war unerwartet, aber ich war dennoch glücklich über meine Tochter, die einige Monate später das Licht der Welt erblickte. An den Stress eines Medizinstudiums war da kaum zu denken, vor allem, weil es dafür womöglich in eine neue Stadt gehen musste. Also suchte ich mir einen Ausbildungsplatz, der zumindest einigermaßen familienfreundlich war. Die Ausbildung zur Bürokauffrau war jetzt nicht unbedingt erfüllend, aber mein Ausbildungsbetrieb kam mir doch sehr entgegen. Zusammen mit meinem heutigen Mann und unseren Eltern bekamen wir Jobs und Alltag unter einen Hut.

Meine Ausbildungszeit ging rum und ich fand eine Halbtagsstelle in einer anderen Firma. Das zweite Kind kam dann wenig später und wir waren gut damit beschäftigt, unsere Berufe und unser Privatleben zu organisieren. Das Thema Medizin war dennoch nie ganz aus meinem Kopf verschwunden – es war nur begraben. Umso älter meine beiden Kinder wurden, desto mehr kam dieses Thema aber wieder zum Vorschein.

Ein Medizinstudium in einer anderen Stadt wollte ich dann aber doch lieber nicht aufnehmen. Finanziell wäre das für uns kaum zu stemmen gewesen, um nur ein Problem zu nennen. Meinen Job direkt aufzugeben, wäre aus dem gleichen Grund schwierig geworden. Also habe ich langsam angefangen, nach anderen Möglichkeiten zu suchen. Schließlich wurde ich fündig: Die Ausbildung in einem medizinischen Beruf neben meinen sonstigen Tätigkeiten.

Meine Erfahrung mit dem Fernstudium zur Heilpraktikerin an der ILS

Ein Fernstudium zur Heilpraktikerin war die Lösung, die meinem Traum am nächsten kam. Ich habe mir die diversen Anbieter und Lehrgänge genau angesehen und mich darüber hinaus informiert, bevor ich meine Entscheidung dann für die ILS getroffen hatte. Also habe ich mich dort einfach angemeldet und konnte wenige Tage später problemlos mit meinem Fernstudium loslegen. Hätte es mir nicht gefallen, hätte ich sogar innerhalb von vier Wochen ohne Kosten abbrechen können – aber es hat mir gefallen, sehr sogar.

So baute ich das Fernstudium in meinen sonstigen Alltag ein, was erstaunlich gut funktionierte. Der Halbtagsjob und die Familie mussten nur wenig zurückstecken, weil ich mir meine Lernzeiten frei einteilen konnte und immer dann dabei war, wenn ich dafür einen Freiraum hatte. Mein Mann und meine Kinder unterstützten mich auch dabei. So kam ich im Unterrichtsstoff sehr gut voran.

Die zur Ausbildung gehörenden Praxisseminare konnte ich auch prima besuchen und haben mir die Studieninhalte noch einmal praktisch vor Augen geführt. Das hat ungeheuerlichen Spaß gemacht und ich konnte es gar nicht mehr erwarten, die Prüfungen zur Heilpraktikerin zu absolvieren.

Die eigene Heilpraktiker-Praxis

Die Prüfung habe ich dann auch mit Bravour bestanden und habe erstmal kräftig mit meiner Familie gefeiert. Mein Mann und ich hatten uns schon über den weiteren Weg unterhalten, den ich gehen wollte. So kündigte ich meinen Halbtagsjob und suchte mir Praxisräume, in denen ich als Heilpraktikerin meine Leistungen anbieten wollte. Passende Räume waren auch schnell unweit unseres Hauses gefunden und mein Weg in die Selbstständigkeit begann.

Heute habe ich einen zufriedenen Kundenstamm und bin mehr als glücklich und zufrieden über meine Entscheidung für ein Heilpraktiker-Fernstudium. Mit der eigenen Praxis bin ich zeitlich so flexibel, wie meine Familie und ich es wollen, und gleichzeitig verdiene ich heute mehr als in meinem alten Job. Aber das ist gar nicht mein Hauptbestreben. Ich helfe Menschen, mache etwas, das mich glücklich macht, und ich kann gar nicht erwarten, was die Zukunft noch so bringen mag.

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