Die Ausbildung zum Gesundheitsberater

gesundheitsberater ausbildungViele Menschen wollen gesund leben, doch erstaunlich wenige wissen darüber Bescheid, wie man gesund lebt. Das in den letzten Jahren zu einer deutlich spürbaren Nachfrage nach Beratung geführt. Gesundheitsberater können sich über mangelndes Interesse an ihrer Dienstleistung und mangelnde Kundschaft nicht beklagen. Da nicht zuletzt die Krankenkassen die Kosten im Gesundheitswesen verringern wollen und im größeren Ausmaße als bisher die Verantwortung für die Gesundheit auf den einzelnen Versicherten übertragen, wird das Interesse an Beratung in den nächsten Jahren nicht nachlassen. Experten erwarten vielmehr das Gegenteil: eine weitere Zunahme des Beratungsbedarfs.

Die Gelegenheit ist günstig, um mit einer Ausbildung zum Gesundheitsberater zu beginnen. Wer Spaß und Freude daran hat, mit Menschen zu arbeiten und ihnen einen Weg zum gesunden Leben zu weisen, kann als Gesundheitsberater eine erfolgreiche Karriere beginnen. Doch auch wer schon einen Beruf erlernt hat, kann sich durch die Ausbildung zum Gesundheitsberater weiterbilden.

Besonders beliebt ist die Weiterbildung zum Gesundheitsberater bei Menschen, die zuvor im medizinischen Bereich, in der Gastronomie oder in der Hauswirtschaft gearbeitet haben. Berufserfahrung und Weiterbildung lassen sich hervorragend miteinander verbinden, um sich für neue Aufgabenbereiche zu qualifizieren.

Voraussetzungen für die Ausbildung zum Gesundheitsberater

Um die Ausbildung zum Gesundheitsberater zu absolvieren, muss nur ein Realschulabschluss vorhanden sein. Eine Berufsausbildung und Berufserfahrungen im medizinischen, gastronomischen oder hauswirtschaftlichen Bereich sind zweifellos vorteilhaft, aber keine Bedingung, um zur Ausbildung zum Gesundheitsberater zugelassen zu werden. Einzelne Weiterbildungsinstitute können darüber hinaus weitere Vorgaben machen.

Schule oder Fernschule? Achtung!

gesundheitsberater-ausbildungWer sich im Internet auf die Suche nach einer Ausbildung zum Gesundheitsberater macht, findet sehr schnell sehr viele Angebote mit ganz unterschiedlichen Lehrplänen, zahlreichen Unterrechtsmethoden und nicht zuletzt mit großen Unterschieden in den Kosten für die Ausbildung. Das fehlt es schwer, das passende Angebot zu finden. Die Vielfalt ist vor allem deshalb möglich, weil die Berufsbezeichnung »Gesundheitsberater« nicht geschützt ist – jeder darf sich so nennen, ganz unabhängig davon, ob man eine Ahnung vom gesunden Leben hat oder nicht. Dementsprechend gibt es leider auch schwarze Schafe unter den Weiterbildungsanbietern, die unnütze Kurse für teures Geld anbieten.

Wer sich für die Ausbildung zum Gesundheitsberater interessiert, sollte also einen genauen Blick auf Lehrpläne und das Renommee der Schule werfen. Besonders hoch anerkannt sind in Deutschland die beiden Fernschulen »Bildungswerk für therapeutische Berufe« (BTB) und »Studiengemeinschaft Darmstadt« (SGD). Sie arbeiten nicht nur mit den großen Branchenverbänden zusammen, sondern haben in ihrer jahrelangen Arbeit viele erfolgreiche und angesehene Gesundheitsberater hervorgebracht.

btb-bildungswerk-heilpraktiker-ausbildung Zahlreiche Seminare
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heilpraktiker-ausbildung-ilsDeutschlands führende Fernschule
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4 Wochen lang kostenlos testen

Die Vorteile der Fernschulen beschränken sich jedoch nicht nur auf das hohe Ansehen. Auch das Fernstudium selbst ist mit vielen Vorteilen verbunden. Denn die Schüler erhalten das umfangreiche Unterrichtsmaterial per Post und in digitaler Form über das Internet. Es gibt bis auf sehr wenige Veranstaltungen keine Präsenzpflicht. Dadurch können die Schüler selbst bestimmen, wann und wo sie für die Ausbildung lernen. Dadurch ist es möglich, die Ausbildung berufsbegleitend zu absolvieren und/oder sich um die Familie zu kümmern. Kein Präsenzunterricht schafft diese Flexibilität.

Kosten & Dauer der Ausbildung zum Gesundheitsberater

Die Regelstudienzeit umfasst 24 Monate. Allerdings steht es den Schülern frei, ein anderes Tempo einzuschlagen. Wer die Ausbildung schnell absolvieren möchte, um bald als Gesundheitsberater tätig zu werden, kann die Zeit entsprechend seines persönlichen Lerntempos verkürzen. Umgekehrt muss niemand, der mehr Zeit benötigt, mit Nachteilen rechnen. Die Kosten für die Ausbildung belaufen sich auf ca. 130 € im Monat.

Im Gegensatz zu einem Vollzeitstudium ist das sehr günstig. Denn nicht selten werden für eine Ausbildung im Vollzeitstudium mit Präsenzpflicht bis 400 € pro Monat verlangt. Berücksichtigt man, dass durch das Vollzeitstudium eine gleichzeitige Berufstätigkeit kaum möglich ist, wird deutlich, wie groß die Vorteile der Fernschule sind.

LehrgangKostenAnbieter
Gesundheitspädagoge/in – Gesundheitsberater/in4.396 €
Geprüfte/r Präventionsberater/in – Gesundheitsberater/in1.980 €
Geprüfte/r Präventionsberater/in – Gesundheitsberater/in2.055 €
Gesundheitsberater/in2.055 €
Gesundheitsberater/in2.055 €
Geprüfte/r Ayurveda-Gesundheitsberater/in (ILS)1.680 €

Gibt es eine Gesundheitsberater-Ausbildung bei der IHK?

Viele Gesundheitsberater bezeichnen sich als Gesundheitsberater IHK und erwecken damit den Anschein, dass es eine eigene Ausbildung der Industrie- und Handelskammer gäbe. Tatsächlich ist das nicht der Fall. Die IHK stellt nur ein Zertifikat aus, das unter bestimmten Bedingungen kostenpflichtig erworben werden kann. Die Gesundheitsberater, die diese Zertifizierung erworben haben, hoffen dabei, vom guten Ansehen der IHK zu profitieren – denn viele Menschen in Deutschland sehen in der IHK eine verlässliche und durchaus strenge Einrichtung, die sich um die Berufsausbildung kümmert.

Doch dabei wird übersehen, dass das Zertifikat Gesundheitsberater IHK keine eigene Ausbildung nach dem Berufsbildungsgesetz umfasst. Wer einigermaßen clever ist, kann sich gezielt auf die Prüfung vorbereiten und sich fortan im Glanz der IHK sonnen.

gesundheitsberater AusbildungDoch es gibt einen Trost: In der Branche hat es sich herumgesprochen, dass das IHK-Zertifikat nicht sehr verlässlich ist. Immer mehr Menschen, die einen Gesundheitsberater suchen, schauen daher auf die Ausbildungsstätte, wo die Ausbildung tatsächlich absolviert wurde. Wie bereits erwähnt, hat hier die SGD Darmstadt ein sehr gutes Image erwerben können.

Denn die SGD arbeitet beispielsweise mit der Deutschen Gesellschaft für Gesundheit und Prävention e.V. zusammen, bei der eine sehr große Fachkompetenz in allen Fragen rund um die Gesundheit vorhanden ist. Ob Fachverband oder Arbeitergeber – die Ausbildung an der SGD ist aufgrund ihrer soliden Unterrichtsinhalte und der erfolgreichen Unterrichtsmethoden hoch angesehen.

Was verdient man als Gesundheitsberater?

Gesundheitsberater arbeiten in ganz unterschiedlichen Bereichen wie Krankenhäusern, Altenheimen oder privaten Unternehmen aus allen denkbaren Branchen. Die Verdienstmöglichkeiten sind daher sehr unterschiedlich. Im Schnitt kann ein angestellter Gesundheitsberater 2500 bis 3500 € verdienen. Wer den Schritt in die Selbstständigkeit wagt, kann sogar noch mehr verdienen, allerdings trägt er die volle wirtschaftliche Verantwortung – doch keine Angst: Eine solide Ausbildung ist hierfür die beste Grundlage.

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